Heizöl Wissen

Heizöl ist nicht gleich Heizöl: Bei der Betankung können Kunden zwischen verschiedenen Sorten wählen. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Speziell additiviertes Heizöl verfügt über eine besonders gute Lagerstabilität.

Heizöl ist einer der wichtigsten Wärmeträger in Deutschland. Fast sechs Millionen Häuser werden hierzulande damit beheizt. Die Vorteile des Brennstoffs: Heizöl  hat einen hohen Energieinhalt, es ist schadstoffarm und einfach zu bevorraten. Die Versorgung ist langfristig gesichert. Doch Heizöl ist nicht gleich Heizöl. Ähnlich wie bei Kraftstoffen für Autos gibt es auch hier verschiedene Sorten für unterschiedliche technische Voraussetzungen und Ansprüche.

„Heizöl EL Standard und Heizöl EL schwefelarm sind genormte Qualitätsbrennstoffe, die in einem streng kontrollierten Raffinerieprozess aus dem Naturprodukt Rohöl gewonnen werden“, erklärt Experte Lambert Lucks vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Die Abkürzung EL steht dabei für extra leichtflüssig.“ Standardheizöl hat sich dank einer stetigen Weiterentwicklung  bewährt. Heute wird vom Mineralölhandel jedoch fast ausschließlich schwefelarmes Heizöl angeboten. Der Anteil dieser umweltschonenden Variante am gesamten Heizölabsatz lag 2012 laut Energiesteuermeldung bei rund 99 Prozent (Quelle: DESTATIS). Schwefelarmes Heizöl zeichnet sich durch seine nahezu rückstandsfreie Verbrennung aus. Damit gewährleistet es eine konstant hohe Energieausnutzung und verringert den Wartungsaufwand für Kessel und Brenner.

Additive für verbesserte Eigenschaften

Zusätzlich bieten viele Mineralölhändler ihren Kunden auch besondere Heizöl-Varianten unter verschiedenen Markennamen an. Für diese werden dem Heizöl spezielle Zusatzstoffe, sogenannte Additive, beigemischt. Dies geschieht meist direkt bei der Betankung. Premiumheizöl enthält dabei stets mehrere Additive. Dazu zählen zum Beispiel Stabilitätsverbesserer, Metalldeaktivatoren sowie Geruchsüberdecker.

 

Speziell additiviertes Heizöl wird von vielen Geräteherstellern empfohlen, insbesondere wegen der nachweislich verbesserten Lagerstabilität. Brennstoff mit dieser Eigenschaft ist besonders geeignet für moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik, die einen wesentlich geringeren Verbrauch haben als ältere Geräte. Denn in diesen Fällen lagert das Heizöl oft deutlich länger in der Tankanlage als zuvor. Bei Metalldeaktivatoren handelt es sich um Additive, die einen durch Metallionen bedingten Alterungsprozess des Heizöls verlangsamen. Geruchsüberdecker mindern den Ölgeruch beim Betanken.

 

Weitere Informationen unter www.oelheizung.info.

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