Wirtschaftlichkeit

2013 März - Heizöltank: Energiespeicher mit Zukunft

Heizöl ist nach wie vor ein beliebter Brennstoff in deutschen Haushalten. Denn es ermöglicht eine größere Unabhängigkeit im Gegensatz zu leitungsgebundenen Energien und lässt sich sicher lagern.

Bei Temperaturen jenseits des Gefrierpunkts laufen die Heizungen in deutschen Haushalten auf Hochtouren. Rund 5,8 Millionen davon werden mit Heizöl betrieben, was für deren Besitzer einige Vorteile mit sich bringt. Im Gegensatz zu leitungsgebundenen Energien fallen bei einer Ölheizung keine Grundgebühren an, weil der Brennstoff im eigenen Tank lagert. Das macht unabhängig und erhöht die Flexibilität beim Einkauf: Ist die Marktlage gerade günstig, lohnt sich eine große Bestellmenge, während Preisspitzen mit kleinen Käufen überbrückt werden können.

 

Dieser Vorteil wird künftig sogar an Bedeutung gewinnen. Wird effiziente Öl-Brennwerttechnik mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie kombiniert, sinkt der Verbrauch. Außerdem verlängert sich der Zeitraum, bis eine Tankfüllung aufgebraucht ist. Wem ein großer Energievorrat nicht so wichtig ist, der kann im Zuge einer Heizungsmodernisierung auch einen kleineren Tank einbauen lassen, um Platz zu sparen.

Doppelte Sicherheit bei der Heizöllagerung

Ein fachgerecht installierter Heizöltank gewährleistet eine sichere Heizöllagerung.

 

Dafür sorgen auch die in Deutschland geltenden Bestimmungen für den Gewässerschutz. Unterirdische Öltanks müssen beispielsweise immer doppelwandig und mit einer Lecküberwachung ausgestattet sein. Doppelwandige Lösungen gibt es auch für oberirdische Tanks. Dann entfällt die Notwendigkeit eines öldichten Auffangraums, der bei einwandigen Modellen vorge-
schrieben ist. Bei Tanks mit mehr als 1.000 Litern Volumen ist außerdem ein sogenannter Grenzwertgeber Pflicht, der in Verbindung mit der Abfüllsicherung am Tankwagen vor einer Überfüllung des Tanks schützt. Dank dieser Sicherheitsvorkehrungen treten private Heizöltanks in der offiziellen Statistik zu Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen des Statistischen Bundesamtes so gut wie nicht in Erscheinung.

Regelmäßig durch einen Sachverständigen zu prüfen sind derzeit nur unterirdisch installierte Systeme, Tanks mit mehr als 10.000 Litern Volumen sowie oberirdische Tanks, die mindestens 1.000 Liter fassen und sich in Wasserschutzgebieten befinden. Ob es zu einer Ausweitung der wiederkehrenden Prüfpflicht auf alle Öltanks kommt, ist offen. Zwar gibt es seitens der Bundesregierung entsprechende Pläne. Bislang besteht zwischen den federführenden Ministerien allerdings noch kein Konsens über den tatsächlichen Bedarf zusätzlicher Prüfungen, etwa bei oberirdischen Tanks mit über 1.000 Litern Fassungsvermögen.

 

Für das Gros der Hausbesitzer, die einen Kellertank betreiben, besteht aktuell keinerlei Handlungsbedarf. Weder müssen Vorbereitungen getroffen, noch Sachverständige zur Prüfung beauftragt werden. Unabhängig davon, ob es zu neuen Anforderungen kommt, sind Ölheizungsbesitzer auch heute schon für den sicheren Betrieb ihrer Tankanlage verantwortlich. Deshalb sollten Hauseigentümer ihren Heizöltank regelmäßig von einem Experten warten lassen.

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